Montag, 10. September 2018

Stadt- und Kulturfest 2018


An beiden Tagen war ich in der Stadt. Ich wollte doch wenigstens mal gucken, auch wenn mich solche Feste nicht unbedingt begeistern. Um die Zeit, in der ich dort war, war es noch nicht so voll, später sah das dann anders aus.

Samstag, 25. August 2018

Essers Hofladen - einkaufen in der Nachbarschaft.

Eingang
Einkaufen in der Region - schön und gut, aber wenn man kein Auto hat, sind viele Dinge einfach zu weit weg. Essers Hofladen nicht. In diesem Sommer war ich viel in der Umgebung von Bergisch Gladbach unterwegs und habe diesen Hofladen gefunden. Diese Woche bin ich mit der Kamera noch mal hingegangen und habe ein bisschen mit Frau Esser erzählen können, Fotos machen dürfen, während die Töchter den Betrieb am Laufen hielten und die Kundschaft bedienten.

Es handelt sich um einen geräumigen, lichtdurchfluteten sehr ansprechenden Metzgerladen mit großer, Fleisch-, Wurst-, und Käsetheke. Alles sieht sehr sauber aus. Es gibt aber viele zusätzliche Dinge zu kaufen, dass man als Neukunde erst einmal gar nicht weiß, wo man überall hingucken soll. Viele alte Sachen stehen rum, wo man sagt: "Och guck mal da!" Am besten lass ich erst mal die Fotos sprechen.

Am auffälligsten ist dieses antike Stück. Darauf stehen Weine und Gläser. Ob man verkosten kann, hab ich vergessen zu fragen.

Geschenkartikel aus Holz, die ein Nachbar herstellt.

Eine alte Registierkasse.
An solche Waagen erinnere ich mich auch noch.


Liköre aus verschiedenen heimischen Früchten

Nudeln aus dem Westerwald

Weine aus der Pfalz und von der Mosel
Außerdem gibts noch Eier aus Lohmar, Honig von einem Imker aus Refrath, Wild aus dem Bergischen Land und Damwild aus Odenthal.

Wenn man das alles bestaunt hat, erinnert man sich, dass man eigentlich Fleisch und Wurst kaufen wollte. Da fällt die Entscheidung dann schwer. Aber ich weiß schon, dass ich irgendwann von den dicken Koteletts kaufen muss. Die papierdünnen, fast durchsichtigen Dinger aus dem Supermarkt dürften eigentlich gar nicht so heißen.




Und die Wurst-Preisliste bezeugt: Das ist nicht teurer, als im Supermarkt.


Wer ist denn nun die Familie Esser? Hier ist das ganze Team: Vater, Mutter (2. v.r.) und Töchter.


Als Familienbetrieb bringt Familie Esser althergebrachte Traditionen mit extensiver Landbewirtschaftung in Einklang. Bewusst wird auf chemische Pflanzenschutzmittel und intensive Düngung verzichtet. Die Tiere werden ausschließlich mit selbsterzeugtem Futter (Heu, Grassilage) versorgt. In den Sommermonaten kann man die Tiere auf den saftig grünen Wiesen rund um den Hof grasen sehen.

Der Hof wird bereits in der 6. Generation von der Familie bewirtschaftet. Alte Unterlagen aus den Anfangsjahren des 19. Jahrhunderts belegen das. Die Großeltern aus Fettehenne fuhren lange Jahre in Schlebusch und Leverkusen-Wiesdorf auf die Wochenmärkte und verkauften dort Obst und Gemüse aus eigenem Anbau. Das Metzgerhandwerk besteht bereits in der 4. Generation.

Man kann im Laden einkaufen, auch vorbestellen. Wer Geschenkartikel braucht, ist dort gut beraten, man findet alles, was z.B. in einen "Fresskorb" gehört.

Aber auch wer eine Party ausrichten will, kann sich bei Familie Esser zu kalten Platten, warmen Gerichten, Desserts und vielem mehr beraten lassen.

Aber wo ist das denn nun? Wie schon gesagt: In der Nachbarschaft.


Adresse:
Essers Hofladen Strassen 3, 51519 Odenthal
Telefon 02202/7 90 57 und 02202/7 14 55
e-mail: info@essers-hofladen.de

Mit der Linie 427 kann man auch vom Busbahnhof in Bergisch Gladbach bis Haltestelle Siefen oder Altehufe fahren und einen Spaziergang zum Hof machen.

Und ich? Hab ich auch was gekauft? Ja. Mettwürste, gebratenen Schweinebauch, Rindersalami und etwas Rinderhack. Eine Flasche Heidelbeerlikör durfte auch mit. Ich muss meine Einkaufsgewohnheiten für Fleisch und Wurst überdenken.

Was ich vermisst habe: Ösen in der Mauer oder einen Pfosten, wo man  einen Hund sicher anbinden kann, während des Einkaufs. Dann wäre der Hofhund kein Problem gewesen. War er so auch nicht, denn er war sehr gehorsam. Meine Jungs hätten aber gerne mit ihm gespielt.

Dienstag, 21. August 2018

Das Gute liegt oft nah ...

... manchmal muss man nur den Standpunkt ein bisschen verändern.


Ich habe die Anreise und den Parkplatz für den "Batziwalk" verändern müssen, weil beim Reiterhof in Hebborn die große Veranstaltung war und man dort nicht starten konnte. Darum bin ich zum Wanderparkplatz am "Sonnenberg" in Voiswinkel gefahren.

Donnerstag, 1. März 2018

Frau Wirrkopf in der Oper! Oohgoddogott!

Warum mach ich denn so was?

Auf Wunsch Empfehlung eines einzelnen Herrn war ich in Don Giovanni. Das ist in sofern etwas Besonderes, dass es die erste Oper in Bergisch Gladbach, die erste Oper in unserem Bergischen Löwen ist, unter der musikalischen Leitung von Roman Salyutov mit dem Bergischen Synphonieorchester. Also eigentlich eine Bergische Oper.

"Du verpasst was," sagte der Herr und ich ließ mich überred überzeugen. Am Donnerstag Abend war Generalprobe und ich war da. Um 17:40 Uhr. Beginn 18 Uhr, hieß es. Um 18:20 Uhr dachte ich: "Es ist wie beim Arzt: du hast einen Termin und dann musst du warten." Um 18:30 Uhr ging aber dann das Licht endlich aus und es begann.

Freitag, 15. Dezember 2017

Weihnachtsmarkt 2017

ist gleich Weihnachtsmarkt 2016

und gleich Weihnachtsmarkt 2015

Nichts Neues, nichts Aufregendes, eigentlich überhaupt kein Grund, hinzugehen, es sei denn man will Backfisch essen, ein Miniholzschäufelchen kaufen und einen kleinen Mond-Hänger aus Holz für meinen Ast aus japanischem Hängeschnurbaum. Das hab ich inzwischen alles erledigt.

Hab ich also in diesem Jahr drei Mal versucht, mich optisch hinreißen zu lassen, Fotos zu machen. Wollte einfach nicht klappen. Ich werde glaub ich weihnachtsmarktresistent.

Heute wollte ich Langos probieren und bin da ernsthaft hingegangen. Als ich das Fettbecken sah, dunkelbraunes Fett drin und mir vorstellte, dass die da den Hefeteig reinwerfen - nein Danke, dann lieber doch nicht.

War ich also beim heutigen Versucht auch nach ner Stunde wieder zuhause. Der gute Wille muss in diesem Jahr reichen.

Ach ja: Am Wochenende ist 3. Advent und verkaufsoffener Sonntag. Also ein christlicher Feiertag! 👌 Mögen die Umsätze mit euch sein!

Montag, 4. Dezember 2017

Mal wieder am Mutzbach


Der Reporterhund und ich waren am Samstag noch mal unterwegs. Der dicke Nebel, durch den wir zuhause kaum noch die Hochhäuser sehen konnten, lockte uns raus. Aber als wir dann endlich unterwegs waren, war er auch schon fast wieder weg. Aber die Digi war nun mal dabei und wir sind mal wieder "unseren" Bach entlang gelaufen.

Donnerstag, 9. November 2017

Ich war mal wieder im Theater.



 Unser Theas-Theater hat ein "junges Ensemble", das jedes Jahr ein neues Stück inszeniert. In diesem Jahr waren obdachlose Jugendliche und Straßenkinder das Thema. Ich durfte am Montagabend bei einer Probe dabei sein, hab Fotos gemacht und einen Bericht fürs Bürgerportal geschrieben.


Ich mag dieses kleine Theater und hoffe, dass sie immer genug Unterstützung und Fördergelder bekommen, dass sie nicht schließen müssen.

Wer den Beitrag lesen will muss diesmal einen Link anklicken. Da gehts dann zum Beitrag im Bürgerportal.

Dienstag, 26. September 2017

Eine Busfahrt, die ist lustig ...

... eine Busfahrt, die ist schön! Kommt nur drauf an, um wieviel Uhr man fährt. Morgens sollte man zwischen 7 und 9 Uhr Strecken vermeiden, an denen Schule liegen. Von 12 bis 15 Uhr dann am besten auch wieder. Das ist uns heute am Vormittag gelungen, als wir nach Bensberg gefahren sind.

Um halb 12 hab ich entschieden, schnell zurück nach GL zu fahren, denn um die Zeit sollten Schüler noch Unterricht haben.

Um 11:22 sollte eine Linie 400 fahren. Die kam aber nicht. Kam statt dessen um 11:32 die Linie 227 und das waren die entscheidenden 10 Minuten, die es uns dann versaut haben. Die 10. Klasse des DBG machte einen Ausflug und stürmte den Bus, der ohnehin schon sehr voll war.

Nun wär mir das egal, wenn ich alleine wär, aber BamBam braucht das nicht, wenn es sich vermeiden lässt. Sind wir also ausgestiegen und haben auf die nächste 400 gewartet. Die hatte zwar Verspätung aber sie kam wenigstens und war auch akzeptabel besetzt.

So was passiert mir immer, wenn ich von Bensberg wieder nach GL will. Ich bin schon von Heidkamp zu Fuß nach GL gelaufen, weil die Busse für uns alle nicht akzeptabel waren. Heute wollte ich aber nicht laufen, weil ich ne Blase unterm Fuß habe.

War nicht das erste Erlebnis dieser Art. Aber wenn ich nicht unbedingt muss, wars wohl das letzte  Mal. ÖPNV macht nicht wirklich Spaß.

Montag, 18. September 2017

Wetterfernsehen

Das ging grad über uns weg. Nun schdüttet es etwas.

Köln

Richtung Niederaußem

nach Norden

Und das guckte hinterm Haus, im Osten.

Die ganze Pracht als Film von Süd nach Nord.


Aber es gab schon Schlimmeres, das weniger spektakulär daher kam. 😉

Sonntag, 10. September 2017

Kultur- und Stadtfest

Oder Stadt- und Kulturfest? Egal. Es war was los in der Stadt. Eigentlich nicht so mein Ding, aber ich bin dann doch einfach mal hin.

Bei der RheinBerg Galerie stand diese Gruppe und machte Musik, die ich mag.


In der ganzen Fußgängerzone war Floh- und Antikmarkt, dazwischen ein paar andere Attraktionen.





Das ist ein Tischgrill mit Glasumbau, integriert in die Tischplatte. Für Vielgriller oder als Wärmequelle. War ein echter Hingucker.


Um den Brunnen herum gab es außer der Belkaw reichlich gegen Hunger und Durst. Und auf der Bühne präsentierte sich gerade "Family Fitness", eine Muckibude der Stadt.


Vor dem Löwen stand der Kirmeswagen des Bürgerportals mit einer kleinen Bühne auf der Musik geboten wurde, als ich dort war. Auch ein kleiner Hingucker.


Er thronte auf dem Dach des Wagens.
luxuriöse Innenausstattung

durch die Fenster nach draußen geschaut


Gegenüber stand dieser Futterwagen, aber ich konnte nicht sehen, welche Art Essen er anbot. Bestellt man da "die Katze im Sack"?



Hinter dem Bergischgen Löwen war Platz für die Vereine der Stadt.

Modelleisenbahn

Segelflieger

Die Feuerwehr fiehl von weitem auf mit der ausgefahrenen Leiter. Aber wie ich gehört habe, kann die noch ein paar Meter mehr, insgesamt 30 m. Hier waren es nur 20 m.





Die sehr aktiven Wanderfreunde

unser Theater



Karneval fehlte auch nicht

dazwischen, total relaxt

kleiner Rolliparcour zum Üben

der Vespaclub



Das war genug für jemand, der die Massen fürchtet, denn es wurde langsam auch richtig voll dort. Ein bisschen außenrum bin ich dann wieder zum Busbahnhof und kam auch gerade richtig, um nicht eine Stunde warten zu müssen.