Freitag, 27. September 2013

Grube Cox

Die Grube Cox ist ein Naturschutzgebiet. Dort wurde früher Dolomit abgebaut. Nachdem er Abbau eingestellt wurde, hat man das Grundwasser wieder in die Gruben laufen lassen, so dass dort ein paar tiefe Seen entstanden sind. Das Wasser ist oft so klar, dass man ganz tief hineingucken kann.

Vor ca. 12 Jahren war ich zum ersten Mal dort. Damals durfte man noch überall zwischen den Seen herumlaufen. Leider gab es dort aber viel Ärger mit Campern, Zeltern und Pyromanen. Man hat dort gefeiert, Lagerfeuer gemacht und ist im Sommer mit Luftmatrazen auf den Seen rumgepaddelt. Müll blieb natürlich liegen. Irgendwann gab es aufgrund der Lagerfeuer auch mal einen Waldbrand, wenn ich mich richtig erinnere. Nun ist das Gebiet großräumig abgesperrt. Man darf nur noch auf einem einzigen Weg dort durchwandern. Sehr schade, denn das Gelände ist traumhaft schön. Die Seen schimmern grün, wie Smaragde.

Das BamBam und ich fahren mit der Buslinie 227 von Paffrath bis zur Station "An den Braken" in Lückerath. Dort kreuzen wir die Straße und fast direkt neben der Fußgängerampel geht es in den Wald.

Hier geht es steil nach unten in die Grube.
Der Weg führt direkt an einen der Seen.
Der Uferstreifen dort hinten ist nur ganz schmal.
Dahinter ist ein weiterer großer See.
Aber das ist verbotenes Gelände.
Zaun.
Da rein darf man nur gucken. Unglaublich, wie das alles zugewuchtert ist.
Dieses Schild muss man ernst nehmen.
In der Art habe ich hier bisher keins gesehen.
Die Absperrung gegenüber scheint mir dagegen eher zum Schutz zu sein,
denn das sieht dort nach Erdrutschen aus.
Bleiben wir also auf dem Weg.
Hier war früher auch ein kleiner See,
der aber inzwischen total verlandet aussieht.
Dicke Felsbrocken,
mit interessanten Strukturen liegen mittan auf dem Weg.
Oben drauf wachsen Kleinigkeiten.
Und noch mehr Steine.
Links wieder ein See.
Mit einer steilen Abbuchkante,
einem idyllischen Uferbereich,
und Seerosen.
Ein kleines Stück weiter, wieder ein etwas größerer See rechts.
Das Ufer ist dicht bewachsen. Hier mit Erlen, voller Samenkapseln.
Und auch hier leckere Traubenkirschen.
Roter Hartriegel im Sonnenlicht.
Aber Vorsicht auf diesem Weg.
Und endlich freier Blick auf den See.
Und in das klare Wasser.
Von dieser Stelle kraxelt der Weg dann steil den Berg hinauf, zum Rand der Grube. Dort wandert man ohne Blick auf die Seen um die Grube herum durch den Lerbacher Wald. Wer mag, kann von hier aus auch nach links abbiegen und zum Naturfreundehaus Hardt wandern. Wir haben das heute nicht getan und sind um die Grube herum gewandert. In den letzten 12 Jahren ist die Naur dort mächtig gewachsen. Man hat kaum noch eine Chance, die steilen Hänge hinunter zu schauen und einen Blick auf die Seen zu erhaschen. Es gibt nur noch wenige Stellen an denen das möglich ist.
Das Ende der Runde.
Hier geht es schon wieder hinauf zur Bensberger Straße
und zur Bushaltestelle.

Im nächsten Beitrag habe ich noch ein paar Eindrücke aus dem Lehrbacher Wald. Der Herbst bringt die ersten bunten Blätter und die Sonne setzte sie ins richtige Licht.

Fortsetzung

1 Kommentar:

  1. ein wirklich eindrucksvoller Ausflug, superschön Deine Bilder :-)

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