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Sonntag, 21. Februar 2016

Aufbruch und Nachtwache ...

... hieß eine Veranstaltung, die ich zusammen mit Freunden am 20.2. in Köln Lindenthal besucht habe. Der Untertitel lautete "Text und Klänge zum Winterausgang, mit Gerd Pohl". Zwei Abende, an denen Gerd Pohl Texte von diversen Autoren gelesen hat, habe ich im vergangenen Jahr schon besucht und war jedes mal begeistert. An diesem Abend sollten die Texte nun mit verschiedenen Klanginstrumenten untermalt oder ergänzt werden. Ich konnte mir nicht wirklich vorstellen, wie er das machen wollte. Denn ein einzelner Mensch kann entweder lesen oder Instrumente spielen, aber beides doch eher nicht, oder? So war ich also sehr gespannt, was mich erwartete.

Der Raum war die Dietrich-Bonhöfer-Kirche. Kirchen haben immer eine besondere Akustik. So fanden wir bei der Ankuft die Instrumente vor dem Altar aufgebaut. So viele und so große Klanginstrumente hatte ich nicht erwartet. Am liebsten hätte ich gleich alle ausprobiert, aber außer einem zaghaften Klopfen mit den Fingerknöcheln wurde mich nichts erlaubt.

Samstag, 9. Mai 2015

Gongbad

Es gab eine Veranstaltung im Haus "Clock and Art", beim Uhrmacher meines Vertrauens, Jörg Wesolowski: Gongbad. Hier der Veranstaltungstext, ich weiß nicht, ob ein Link zu facebook für alle sichtbar sein würde:


Das Gong-Bad ist ein aussergewöhnliches Klangerlebnis, entstanden aus dem HochSinn eines Schülers von KundaliniYoga-Meister Yogi Bhajan, Gong-GroßMeister Don Conreaux (New York).

Die Klänge der Gongs, und anderer Natur-Klang-Instrumente, wie Didgeridoo, Klangschalen, Klangstäbe, Maultrommeln, Rasseln, etc. begleiten Dich sanft auf Deiner Reise und wirken regenerativ und reinigend.

Auf Deiner bequemen Unterlage liegst Du entspannt, hörst und spürst die heilenden Klänge, die auf das Wasser in jeder Deiner Zellen harmonisch wirken.

WolfGong Scheibe hat sein erstes GongMeister-Training mit Don Conreaux und Dr. Slawomir Sowka im Sommer 2011 in Wien absolviert. Weitere Seminare und zahlreiche Auftritte, Gong-Bäder und Gong-Pujas folgten ( Gong-Puja = Ein nächtliches Ritual der Regeneration und Reinigung )
Seit Oktober 2014 begleitet ihn Seelengefährtin Luisa Gaab mit ihren Flöten, Maultrommeln und ihrer wundervollen Stimme. Gemeinsam reisen sie mit den Instrumenten und bringen den Menschen die wundervolle Welt der Gongs und anderer Naturklang-Instrumente näher.

Der Gong zählt zu den ältesten Instrumenten auf diesem Planeten und „beinhaltet das gesamte Spektrum an Tönen in diesem Universum“ - (Yogi Bhajan). Die Töne und Obertöne der Gongs erreichen uns in einer Weise, die uns in andere Bewusstseins-Ebenen führen können. Losgelöst von dem ständig fließenden Gedankenfilm verbinden sie uns mit den natürlichen Rhythmen des Lebens und eröffnen den Zugang zu unseren tiefen persönlichen Schichten. Nada Brahma, Alles ist Klang, ein Aphorismus aus den indischen Veden, der das Sein, unser Sein, das Sein von Allem auf dem harmonischen Wirken dieser Schwingungen darstellt. Untersuchungen und Studien belegen, dass Klänge Heilung unterstützen bzw. die Selbst-Heilungskräfte aktivieren können.
Den einzelnen Chakren, Energiezentren, unseres Körpers sind Töne zugeordnet, und wir können durch die entsprechenden Töne die jeweiligen Chakren aktivieren, in den Fluss bringen, diese harmonisieren.
Als Teilnehmer lag ich dann mit meinem kaputte Knie auch auf meiner Gymnastikmatte und hatte Schwierigkeiten, mich zu entspannen und "fallenzulassen", denn das Knie mag keine langen Liegepositionen. Und dann war da noch die "Hausmücke", die als erstes meine auf der Decke liegenden Hände fand und sie zerstach. Nach einer Weile ging es aber dann besser und ich folgte hellwachen Geistes den Klängen der Instumente. Ich hörte die Obertöne der Gongs, verliebte mich in das sanfte "Klingklang" der Koshis, und genoss das Spiel der Maultrommeln. Ich sah, dass einige Teilnehmer sitzend lauschten und machte es ihnen nach, als ich nicht mehr liegen konnte. Einige waren fest eingeschlafen.

Gongs haben eine unheimliche Kraft und es ist erstaunlich, wie sich der Klang verstärkt obwohl die Schläge nicht kräftiger werden, sondern einfach immer nur weitergeschlagen wird. Für mich hätte es gerne noch lauter werden dürfen. Andererseits kann ein Gong flüstern, wie ein Wal singen oder das Bild eines riesigen Männerchors heraufbeschwören.

Der Abend hat sich gelohnt und ich bin Jörg dankbar, dass er mich auf den letzten Drücker abgeholt hat, weil mein Chauffeur unerwartet ausfiel. Inzwischen steht fest, dass es weitere Gongbäder geben wird. Und für mich steht fest, dass ich auf jeden Fall an einem teilnehmen werde.