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Mittwoch, 31. Januar 2024

Amazing Shadows


Nach sehr langer Zeit war Frau Wirrkopf mal wieder im Theater. Im Bergischen Löwen gabs "Amazing Shadows" - also Schattenspiele vom Feinsten. Einritt sehr teuer, aber als Redaktionsmitglied im Bürgerportal ließ sich da was machen. 

Ich bin mit Fotos im Theater immer sehr zögerlich, denn meistens stört das so sehr wie Husten. Darum hatte ich nur das Smarphone mit für vielleicht 2 bis 3 Fotos ohne Blitz. Aber dann kam über Lautsprecher, dass Fotografieren und im Internet zeigen sogar erwünscht sei, vorausgesetzt man benutzt dabei den Hashtag #amazingshadows. Hätte ich das gewusst, hätte ich die Digi mitgenommen. So sind es nur wenige Fotos

Kurz gesagt: es war toll.

Donnerstag, 1. März 2018

Frau Wirrkopf in der Oper! Oohgoddogott!

Warum mach ich denn so was?

Auf Wunsch Empfehlung eines einzelnen Herrn war ich in Don Giovanni. Das ist in sofern etwas Besonderes, dass es die erste Oper in Bergisch Gladbach, die erste Oper in unserem Bergischen Löwen ist, unter der musikalischen Leitung von Roman Salyutov mit dem Bergischen Synphonieorchester. Also eigentlich eine Bergische Oper.

"Du verpasst was," sagte der Herr und ich ließ mich überred überzeugen. Am Donnerstag Abend war Generalprobe und ich war da. Um 17:40 Uhr. Beginn 18 Uhr, hieß es. Um 18:20 Uhr dachte ich: "Es ist wie beim Arzt: du hast einen Termin und dann musst du warten." Um 18:30 Uhr ging aber dann das Licht endlich aus und es begann.

Sonntag, 10. September 2017

Kultur- und Stadtfest

Oder Stadt- und Kulturfest? Egal. Es war was los in der Stadt. Eigentlich nicht so mein Ding, aber ich bin dann doch einfach mal hin.

Bei der RheinBerg Galerie stand diese Gruppe und machte Musik, die ich mag.


In der ganzen Fußgängerzone war Floh- und Antikmarkt, dazwischen ein paar andere Attraktionen.





Das ist ein Tischgrill mit Glasumbau, integriert in die Tischplatte. Für Vielgriller oder als Wärmequelle. War ein echter Hingucker.


Um den Brunnen herum gab es außer der Belkaw reichlich gegen Hunger und Durst. Und auf der Bühne präsentierte sich gerade "Family Fitness", eine Muckibude der Stadt.


Vor dem Löwen stand der Kirmeswagen des Bürgerportals mit einer kleinen Bühne auf der Musik geboten wurde, als ich dort war. Auch ein kleiner Hingucker.


Er thronte auf dem Dach des Wagens.
luxuriöse Innenausstattung

durch die Fenster nach draußen geschaut


Gegenüber stand dieser Futterwagen, aber ich konnte nicht sehen, welche Art Essen er anbot. Bestellt man da "die Katze im Sack"?



Hinter dem Bergischgen Löwen war Platz für die Vereine der Stadt.

Modelleisenbahn

Segelflieger

Die Feuerwehr fiehl von weitem auf mit der ausgefahrenen Leiter. Aber wie ich gehört habe, kann die noch ein paar Meter mehr, insgesamt 30 m. Hier waren es nur 20 m.





Die sehr aktiven Wanderfreunde

unser Theater



Karneval fehlte auch nicht

dazwischen, total relaxt

kleiner Rolliparcour zum Üben

der Vespaclub



Das war genug für jemand, der die Massen fürchtet, denn es wurde langsam auch richtig voll dort. Ein bisschen außenrum bin ich dann wieder zum Busbahnhof und kam auch gerade richtig, um nicht eine Stunde warten zu müssen.

Samstag, 5. November 2016

Für mich eine Premiere: Faust, das Puppenspiel

Ich alte Kulturbanausin kannte bisher nichts von Faust. Weder den von Goethe, noch sonst was. Seit gestern Abend kenne ich nun das Puppenspiel von Gerd Pohl:

Faust, Geschichte einer Höllenfahrt.

Dieses Puppenspiel hat nichts zu tun mit dem Werk von Goethe. Es entspricht eher einer Vorstellung, die im 18. und 19. Jahrundert auf Jahrmärkten präsentiert wurde.

Ich zitiere aus dem Programmflyer von Gerd Pohl, der für jeden Zuschauer bereitlag:
Mit unserer Fassung des Faust Puppenspiels lehnen wir uns an den Handlungsstrang des Bonner Germanisten Karl Simrock von 1846 und den des Ulmer Marionettentheaters an, jedoch geben wir die alte Geschichte in unseren eigenen Worten wieder. Wir erlauben uns, recht frei mit dem überlieferten Figurenensemble umzugenen, gänzlich auf Versdichtung zu verzichten, ohne dabei den volkstümlichen Charakter zu verletzen.
Wer nun denkt, das sei langweilig, der irrt. Als Gerd Pohl die Pause ankündigte, waren wir erstaunt, dass schon 45 Minuten vergangen waren. Die Handlung kurz zusammengefasst:

Dr. Johannes Faust macht einen Handel mit Mephistopheles: Mephistopheles soll ihm 24 Jahre dienen. Faust bekommt seine Jugendkraft zurück und darf die Herzogin von Parma verführen. Nach 24 Jahren muss Faust mit Mephistopheles in die Unterwelt steigen. Aber der Teufel ist ein listiges Eichhörnchen: Aus den 24 Jahren macht er 12 und Leichen gibts auch gratis dazu.

Und von mir gibts jetzt gratis ein paar Fotos aus dem Puppenspiel (nicht alle sind mir scharf gelungen):

Charon, Fährmann über den Styx

Donnerstag, 26. November 2015

Wintermärchen

So lautete der Titel einer Veranstaltung im Spiegelsaal des Bergischen Löwen am 25. November, abends. Gerd J. Pohl, Puppenspieler und genialer Vorleser, bestritt das anderthalbstündige Programm, ohne Pause.

Ich war früh genug dort und hatte Zeit, mir den Spiegelsaal genauer anzusehen. Bei einer früheren Edgar-Allan-Poe-Lesung war der Raum dunkler und ich hab nicht erkennen können, warum der Raum "Spiegelsaal" heißt. Heute hab ich die Spiegel gefunden: Alle unter der Decke. Die Gestaltung der Wände geben dem Raum bei Licht einen warmen, rötlichen Schimmer.




Gerd J. Pohl kann mit seiner Stimme Atmosphäre schaffen. Mal laut mal leise, mal gefährlich flüsternd, mal drohend die Stimme erhebend, trägt er seine Geschichten vor. Ihm bei seinen Vorträgen zuzusehen, ist nicht langweilig.

War da was? Wenn ja, hab ich es nicht mitbekommen.







 Wenn man aber die Augen schließt, kommen sie alle, die Geister und Gestalten, die er ruft.
  • Der Kellner, der für ein Kind eine Murmelkuhle ins Parkett klopft und seinen Job verliert.
  • Das arme Mädchen mit den Schwefelhölzern.
  • Die Schneegespenster und der alte Priester, der seine Sünden erkennen muss.
  • Die rauhen Kerle in der Kneipe in Chicago, die sich solch gemeine Weihnachtsgeschenke ausgedacht haben. 
  • Der tanzende Räuber Horrificus.
  • Und der kleine Geist eines Mädchens im Fichtenhof in Herkenrath.
Der Applaus holte mich immer wieder in die Realität zurück. Die Zeit verging wie im Fluge. Die Veranstaltung war gut besucht. Danke an Gerd J. Pohl für einen gelungenen Mittwochabend.