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Sonntag, 8. September 2019

Schief gewickelt!



Wer glaubt, dass an diesem Wochenende nur Kultur- und Stadtfest stattfand, der war in der Tat schief gewickelt.

Abseits der großen Ereignisse in der Stadt, von den großen Veranstaltern vermutlich völlig übersehen, traf sich eine kleine Gruppe Künstler in einer Kleinen Werkstatt mit einem kleinen Garten zu einer kleinen Ausstellung in der Franz Hitze Straße 26, in Hand. Ich gebe zu, dass ich mir nichts daruner vorstellen konnte, als ich die Ausstellung in den Terminkalender des Bürgerportals übernommen habe und ich war neugierig.

Mittwoch, 8. Februar 2017

Kaisers in Hand wird Netto


Lange war unklar, ob es in Hand weiterhin ein Lebensmittelgeschäft geben wird, wenn Kaisers schließt. Geschlossen wurde die Filiale dann endgültig am 23. Januar, aber wie es weitergeht konnte man immer noch nicht sagen. Dann hab ich irgendwo gelesen, dass ein Netto-Markt einziehen wird.

Seit ein paar Tagen wird aber nicht nur altes Inventar abgerissen und rausgestellt, es kommen auch Neulieferungen an den Empfänger "Netto Markendiscounter". Und heute waren auch schon die neuen Einkaufswagen zu besichtigen.


Es wird also weiterhin ein Lebensmittelgeschäft in Hand geben. Aber es gibt noch keine Info am Geschäftslokal, wann wieder eröffnet wird.

Donnerstag, 6. Oktober 2016

Drachen in der Kinderbücherei

Demnächst gibt es wieder Veranstaltungen in der Kinderbücherei der Öffentlichen Bücherei Paffrath. An beiden Tagen geht es um Drachen. Alle Details können den abgebildeten Plakaten entnommen werden.

Am 28.10. um 15 Uhr gibts eine Lesung aus einem Kinderbuch:


Am 02.11. um 15 Uhr gibts ein Puppenspiel


Donnerstag, 17. März 2016

Unnötige Sorgen ...

... machen sich die Anwohner der Flüchtlingsunterkünfte bei der IGP. Dort stehen ein paar Container übereinander gestapelt und man befürchtet, dass dort nun doch 2-stöckig gebaut wird. Aber das ist nicht so.

Ich hab mir das heute morgen durch die Kamera angesehen und gefragt. Es hat mit der Planung der Kräne zu tun. Man braucht 2 Kräne um am Kombibad Parkplatz zu laden und auf die Fundamente zu stellen. Die Fundamente sind aber anscheinend noch nicht so weit, dass sie belastet werden können, denn es steht noch kein einziger Container darauf. Für die endgültige Aufstellung braucht man jetzt nur noch einen Kran. Bis dahin stehen die Container neben den Fundamenten auf der Wiese und man hat 2 Stück gestapelt.

Hier sind die fotografischen Beweise:

Leere Fundamente.


Montag, 11. Januar 2016

Update: Flüchtlingsunterkünfte an der IGP

Vor Weihnachten war ich mit dem Frauchenbegleithund dort und wir haben uns das angesehen, weil so viele Erde bewegt wurde. Dann hab ich es aber nicht geschafft den Beitrag zu schreiben. Am 8. Januar waren wir wieder dort und müssen feststellen, dass wohl doch ein kleines Dorf entstehen wird. Die Container auf dem Parkplatz werden wöchentlich mehr, es sind wohl wieder 25 bis 30 Stück.

Nun kann ich zeigen, wie sich das vom 20. Dezember bis heute verändert hat.

Standort am Sportplatz 20.12.15

08.01.16

An der kleinen Treppe die zur IGP hinaufführt am 20.12.15




Und am 08.01.16

Keine Ahnung, wozu das dient.

Am bestehenden Containerhaus wurden Außentreppen installiert.


Und immer mehr Container.
Der Reporterhund und ich bleiben dran.

Sonntag, 20. Dezember 2015

Farbenfrohe Neubauten ...

... entstehen gerade in unserer nächsten Nachbarschaft und im gesamten Stadtteil. Endlich haben die Architekten und Planer die psychologisch aufmunternde Wirkung der Farbe Grau erkannt und setzen sie bevorzugt in allen Schattierungen ein. Weg von den tristen, depressiven Gelb- und Rottönen der Vergangenheit, die sich leider auf traurige Weise von den neuen Gebäuden abheben.




Hin zu den neuen, fröhlich und optimistisch stimmenen Grautönen. Was passt auch besser zu Beton, als ein frisches, belebendes Grau? Endlich wird die Farbe der Müllcontainertüren auch auf die dazu gehörenden Häuser übertragen.


Hier sehr schön zu erkennen, die erfreuliche Vielfalt des Farbtones.

Ein bereits fertig verputztes Dachgeschoss in einer leichten, munteren Tönung. Der Rest des Gebäudes wird sicherlich einen dazu passenden Anstrich in einer ebenso antidepressiven Abstufung erhalten. 


An diesem Foto eines bezugsfertigen Gebäudes erkennt man gleich, wie diese Farben den eigenen Gemütszustand aufheitern und der Wunsch geweckt wird, sofort dort einziehen zu dürfen. Außerdem möchte ich auf die großzügige Bepflanzung mit ökologisch wertvollem Kirschlorbeer hinweisen.



Oha! Diese Boshaftigkeit wird der Anstreicherfirma hoffentlich einen derben Kostenabzug einbringen für einen gravierenden Baumangel und Wertminderung des gesamten Bauprojektes. Enfach geschmacklos dieser Farbton.



Samstag, 21. November 2015

Flüchtlingsunterkünfte an der IGP

Es geht langsam voran, aber es geht voran. 50 bis 60 Container stehen auf dem Parkplatz beim Combibad Paffrath und warten drauf, dass der Standort fertig wird.



Die Gasleitung wurde mit einem Stückchen Straße und Beton überbrückt.

Das Fundament für die Container ist ca. 17 x 17 lange Schritte groß. Darauf sollen die Container in drei Etagen übereinander stehen. Die Fläche erscheint einem trotzdem zu klein. Bin gespannt, wie das am Ende aussehen wird.



Wasser- und Gasleitungen liegen.


Hintergrund: IGP-Gelände
Etwas abseits ein Loch mit einem defekten Dränagerohr.


Nicht nur da, wo gebaut wird, ist die Wiese ein Matschloch. Auch der unberührte Teil ist derzeit eher sumpfig. Man kann da eigentlich keine Menschen drauf rumlaufen lassen, sonst versinken die nach ein paar Tagen knöcheltief in Matsche. Ob man sich darüber überall im Klaren ist, dass man das irgendwie trocken begehbar machen muss? Sieht derzeit noch nicht so aus, als sei da was geplant. Sieht derzeit überhaupt noch nicht so aus, als wenn da noch in diesem Jahr Flüchtlinge wohnen könnten.

Dienstag, 22. September 2015

Flüchtlinge: Info-Abend mit dem Bürgermeister

Das fand heute um 18 Uhr statt, in der Integrierten Gesamtschule Paffrath (IGP). Es war voll! Sehr voll! Das Thema geht halt auch viele an.

Der Bürgermeister, Herr Urbach, hatte etliche Sachbearbeiter mitgebracht, um auch spezielle Fragen zu Themen wie Sport, Jugendarbeit, Gesundheit etc. beantworten zu können.

Georg Watzlawek vom Bürgerportal hat moderiert. Im Bürgerportal wird sicherlich auch noch ein detaillierterer Bericht erscheinen, als meine Zusammenfassung hier. Wer sich also für das Thema interessiert, oder wissen möchte, was in Katterbach abgeht, möge ab morgen dort mal reinschauen.

Die Abi-Klasse der IGP hat Getränke und Brötchen angeboten, zur Finanzierung des Abiballs, was auch dankbar angenommen wurde.

Es startet pünktlich um 18 Uhr. Der Bürgermeister stellte als erstes klar, dass es an diesem Abend nicht um Ursachenforschung oder - bekämpfung gehen könnte, auch nicht um politische Hintergründe. Er wolle lediglich die Probleme, Sorgen und Hilfsangebote der Bürger besprechen, die derzeit direkt von Flüchtlingen in der nächsten Nachbarschaft betroffen sind. Wer sich an diese "Regel" nicht hielt, wurde lauthals vom Publikum zurecht gewiesen. Es gab da leider jemanden.

Hauptsächlich ging es am heutigen Abend um die Flüchtlingsunterkünfte in Paffrath bei der IGP und in Katterbach auf  dem Sportplatz der Grundschule.

Ich persönlich war am meisten daran interessiert, was demnächst auf der großen Wiese hinter der IGP geschehen soll, denn das ist für mich noch Nachbarschaft.  Diese Wiese wurde bisher nur bei sportlichen oder anderen Großveranstaltungen genutzt. Ab und zu trainieren dort Bogenschützen oder Footballmannschaften. Die meiste Zeit ist die Wiese ungenutzt, aber sie grenzt direkt an Wohnbebauung. Die Eigentümer und Mieter dort machen sich Sorgen.


Zum Glück hat es mit den ersten 78 Flüchtlingen, die in der Turnhalle im Stadtteil Sand untergebracht waren, heute aber leider wieder abgeholt wurden, nur positive Erfahrungen gegeben. Herr Urbach erzählte, dass nur ein einziges Mal die Polizei gerufen wurde und zwar von den Flüchtlingen selbst, weil 2 Kinder mit Fahrrädchen ineinander gefahren waren und darüber zuerst die Mütter, dann die Väter in Streit gerieten. Aber als die Polizei erschien, müssen sich schon alle wieder in den Armen gelegen haben. Also nichts von Gewalttaten untereinander oder gegen Anwohner. Und merkwürdigerweise auch keine Probleme zwischen den einzelnen Kulturen und Religonen in dieser Gruppe die wohl aus 15 unterschiedlichen Nationalitäten bestand. Vor diesem Hintergrund konnte er also ganz viele Anwohner beruhigen.

Was wird denn nun auf dieser Wiese geschehen und wann?
  • Wenn ich das richtig verstanden habe, werden dort keine Neuankömmlinge in Deutschland untergebracht werden. Die Menschen, die die Kontainer dort beziehen werden sind registriert,  medizinisch überprüft und haben wohl auch schon ihre Asylanträge gestellt.
  • Es wird noch ein paar Wochen dauern, bis die Kontainer bezugsfertig sind, denn diese brauchen ein stabiles Fundament. Dafür müssen schwere Baumaschinen auf die Wiese fahren. Auf der Wiese verläuft aber entlang der angrenzenden Straße eine Gasleitung, die von diesen Baumaschinen überquert werden muss. Ob die Gasleitung dem Druck gewachsen ist, oder mit Beton überbrückt werden muss, wird derzeit erst noch geprüft. Herr Urbach gab an, dass wohl frühestens ab Mitte November dort Flüchtlinge einziehen können.
  • Die 3-stöckigen Kontainer, die derzeit auf dem angrenzenden Parkplatz stehen, sind dort nur zwischengelagert.
  • Diese Kontainer haben eigene Sanitäreinrichtungen und können auf der Wiese an Trink- und Abwasser angeschlossen werden.
  • Es ist offen, ob die Kontainereinrichtung später erweitert werden muss oder nicht. Alles ist möglich. Dann sieht die derzeitige Planung nur ebenerdige Kontainer vor. Aber auch das gehört zu den unsicheren Faktoren, weil niemand sagen kann, wieviel Platz noch gebraucht werden wird.
Herrn Urbach wurde entgegengehalten - nicht vorwurfsvoll - dass er sehr unsicher rüberkäme mit seinen Antworten und unentschlossen. Tatsache ist aber, dass er ganz viele Fragen nicht beantworten kann, weil sich per heute ganz einfach noch nicht absehen lässt, wie die Entwicklung weitergeht.

Er weiß ganz einfach nicht, wo die Grenze der Aufnahmekapazität nach oben ist. Es hat mit einer 2stelligen Flüchtlingszahl begonnen und im Laufe dieses Jahres ist die Zahl zunächst auf 800 gestiegen und liegt jetzt bei ca. 1200.

Er hat keinen Einfluss darauf, wann, wieviele und welche Flüchtlinge ankommen. Die Stadt bekommt mit einem Vorlauf von 3 Tagen eine Mail mit der Info, dass in 3 Tagen ein Bus mit einer bestimmten Anzahl Menschen bei uns ankommt. Und nach 3 Tagen stehen die "mit oder ohne Koffer vor dem Rathaus". So ist derzeit der Ablauf und da hat er nicht den geringsten Einfluss drauf.

Beim Zuhören wurde mir klar, welche immensen Leistungen da von der Verwaltung, den zuständigen Ämtern und den Hilfsorganisationen und Ehrenamtlern erbracht werden. Es gibt derzeit keine Kontainer mehr zu kaufen, es gibt keine Sanitäreinrichtungen zu kaufen, das hat alles unglaubliche Lieferzeiten. Vor all diesen Beschaffungsproblemen erscheinen mir die Probleme mit den fremden Menschen aus fremden Kulturen gering.

Herr Urbach kam sehr offen und ehrlich rüber, heute Abend. Ich gehörte bisher nicht zu seinen Fans. Aber ich hatte den Eindruck, dass er alles worauf er Einfluss nehmen kann, auch noch unter Kontrolle hat. Und damit hat er heute bei mir ziemlich Punkte gemacht.

Nach dieser Veranstaltung stelle ich mir die Frage, ob ich helfen kann und will. Ich kann das heute noch nicht beantworten, denn ich bin ziemlich introvertiert, hatte mit der Menschenmasse heute schon ein bisschen Probleme und bin auch vorzeitig gegangen. Ich bin auch absolut kein Teamwoker und psychisch nicht mehr sehr belastbar. Darum werde ich mir das erst mal eine Weile angucken, wenn die Menschen da sind. Ich muss mich ja nicht Hals über Kopf in was reinstürzen, was mich nach 3 Tagen schon überfordert. Schaun wir also erst mal.

Freitag, 23. Januar 2015

Dienstag, 16. Dezember 2014

Es war einmal ein Kupferspieß!

Am 31.12.2013 endete die Ära dieser Gastätte. Ich erinnere mich an Zeiten, in denen sie "In der Krabb" hieß. In den 10 Jahren, in denen ich nun hier wohne, war es der "Kupferspieß". Nun ist das alles Legende. Das Gebäude wird abgerissen.



Und was kommt danach? Das hier!
Dieser Baustil scheint "in" zu sein, derzeit. Alle Mehrfamilienhäuser, die in Hand derzeit neu gebaut werden/wurden sind in diesem Stil.

Freitag, 8. August 2014

Wildschweine in Hand?

Ein Hundemensch und ich haben uns heute Morgen gefragt, ob die Wildschweine jetzt schon aus dem Wald raus bis an die Häuser kommen. Denn das war gestern noch nicht da. Es muss über Nacht entstanden sein.


Für Einheimische: Die Autos stehen im Wendekreis der Mühlenstraße in Hand.


Am oberen Bildrand ist das Ufer des Paffrather Mühlenteiches.

Da hat jemand richtige Schäden angerichtet.


Wir haben vermutet, dass es Wildschweine waren. Aber kommen die so weit aus dem Wald raus an den Rand der Siedlung? Und warum sind keine Schäden mitten in der Wiese sondern nur entlang den Wegbefestigungen? Fragen über Fragen!

Freitag, 20. Juni 2014

Die schöne, alte Ulme stirbt!

Der Baum steht am Rande des Wendekreises in der Mühlenstraße in Hand. Dieses Foto ist aus April 2013, wo sie gerade voller Blüten ist und ganz frisches Frühlingsgrün trägt.


Donnerstag, 29. Mai 2014

Das ging aber jetzt schnell!

Was in Herrlisch Raubach ewig und 3 Tage dauert, wurde jetzt in Bergisch Gladbach ganz schnell erledigt. Innerhalb einer Woche stand das neue Haltestellenhäuschen an der Dellbrücker Straße/Peter-Walterscheid-Str.

Ungefähr seit Dienstag, den 27.5.2014 kann man dort wieder sitzend und trockenen Hauptes auf die Linie 435 warten.