Dicke Nebelsuppe, als ich heute aufgestanden bin und aus dem Fenster geschaut habe. So dick ist sie bei uns selten, darum bin ich zu BamBams Tobewiese und dahinter in den Wald gegangen. Bei Nebel fragt man sich ja immer: "Ist das wirklich da oder fließt das gleich wieder weg?" Ich mag das. Entsprechend viele Fotos hab ich mal wieder gemacht. Aber ist ja mein Blog, da kann ich so viele Fotos reinschmeißen, wie ich will.
Um 14 Uhr bekam ich Hunger und dachte: "Geh mal hin!" Aber ich bin für so was wohl doch hoffnungslos ungeeignet. Es war voll. Viel zu voll. Vor der Bäckerei Lob wurde Kuchen verkauft, der lecker aussah und ich wollte welchen kaufen - bis ich erkannte, dass ich mich an einer langen Reihe anstellen musste, die auch alle Kuchen kaufen wollten.Wenn ich mich für Essen immer anstellen müsste, würde ich elendig verhungern. Konnte Lob also an mir nix verdienen heute.
Auf dem Parkplatz vor der Bäckerei stand alles voller Tische, eine Hüpfburg war da und ein Clown der sich bemühte, Kinder zu animieren, aber irgendwie hatte ich den Eindruck, es gelang ihm nicht so wirklich. Die Feuerwehr war auch mit zwei Autos da.
Der ehrenamtliche Löschzug Paffrath/Hand feierte sein 75jähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür. Es war bärig was los bei der Feuerwehr. Draußen alles rot vor lauter Feuerwehrautos, denn man hatte die Fahrzeughalle geräumt.
... und hat das Haltestellenhäuschen "Carl-Sonnenschein-Str." der Linie 435 eingesaut. Von oben bis unten, mit Matsch. Kann kein ganz kleines Kind gewesen sein, denn der Matsch hing auch an der Decke, dafür muss man groß sein, oder kräftig werfen können.
Neee, Quatsch! Sind Brücken am Mutzbach. Die sind arg kaputt und müssten eigentlich neu gemacht werden. Aber dafür fehlt vermutlich das Geld.
Die Brücken rund um BamBams Tobewiese bei der Paffrather Mühle wurden vor einigen Jahren erneuert, auch der Weg. Bis auf die Eine am Ende der Wiese. Und die ist jetzt fällig. Sie hat gefährliche Bruchstellen. Dieser Tage sahen wir ein Auto im Wald stehen, das sehr viele Holzlatten geladen hatte. Haben wir uns gewundert, was das Auto da wohl will. Heute, auf dem Heimweg von der Wanderung haben wir gesehen, was das Auto dort wollte: Es hat die Brücke gesichert.
Bei den Flüchtlingsunterkünften an der IGP in Paffrath wird wieder gebaut. Anfang Dezember 2016 wurde das Fundament für dieses Gebäude gegossen. Seit gestern wird dort ein Fertighaus aufgestellt.
Die Interessengemeinschaft Paffrath hatte einen kleinen Nikolausmarkt auf dem Hans-Hachenbergplatz in Paffrath ausgerichtet. Das genaue Programm weiß ich nicht, konnte ich auch auf deren Webseite nicht finden. Aber es ging die Sage, dass der Nikolaus dorthinkäme und allen Kindern einen Weckmann schenken würde. Nur wann genau er kommt, konnte ich auch nicht in Erfahrung bringen, darum hab ich nicht gewartet, denn es wurde wieder kalt. Aber Fotos hab ich gemacht.
Am Freitagnachmittag hatte die Bücherei Besuch von Herrn Philipp Schepmann, u.a. bekannt als Sprecher von Hörbüchern. Er las aus dem Buch "Der kleine Drache Kokosnuss" von Ingo Siegner, bekannt durch KIKA im ZDF . Eingeladen waren Kinder ab 4 Jahren.
Die räumliche Kapazität der Kinderbücherei kam mit 35 Anmeldungen fast an ihre Grenzen. Die Lesung war gut besucht und es gab kaum noch Platz für die Nachzügler, die es nicht pünktlich geschafft hatten.
Am 17.9 umd 15 Uhr gings los. Als ich ankam, war mein erster Gedanke: "Nun ja, wird wohl ein deutsches Fest." Aber weit gefehlt. Ein paar Minuten später waren sie alle da, die Flüchtlinge. Und ja, auch dieses Fest und meine Fotos bestätigen, dass die meisten, die zu uns kommen, junge Männer sind. Mit einem Mazedonier hab ich mich länger unterhalten und er erzählte, dass in einem der Flachbauten Familien untergebracht sind und dass es auch 2 alleinstehende junge Frauen gäbe. Der Rest sind Männer. Aber ich denke, das Fest war ein voller Erfolg für diese Menschen und auch für die Nachbarn. Lange her, dass ich auf so einem lustigen Fest war und ich hatte sogar Lust, später noch einmal hinzugehen, weil ich zwischendurch nach Hause musste, wegen dem Reporterhund. Der war heute nicht mit.
Es sind imemr noch Bagger und Baufahrzeuge auf dem Gelände, denn die Grünanlage mit Sitzgelegenheiten und Kinderspielplatz wird gerade gebaut und war mit Bauzaun gesichert.
Nach der Begrüßungsrede und dem Dank an alle, die geholfen haben, dieses Fest auf die Beine zu stellen, wurde auch das Buffet eröffnet. Gegen eine Spende durfte man sich von all den leckeren Sachen und Getränken so viel holen, wie man vertragen konnte. Da stand Süßes und Herzhaftes aus der deutschen der ausländischen Küche und war alles hervorragend.
Der Getränkewagen war gut besucht und hatte reichlich zu tun. Niemand musste auf sein Getränk warten. Kam alles sofort.
Er hatte alles im Blick und im Griff.
Viele Gespräche wurden dort geführt.
Es gab Unterhaltung für Große und Kleine, mit Konzentration und mit Spaß und Lachen. Kindergesichter wurden angemalt und die Kleinen spielten mit Seifenblasen. Aber Kindergesichter zeigen wir hier nicht.
Ich konnte besser zielen, als ich dachte!
Die Fahrradwerkstatt öffnete ihre Tore und war zu besichtigen.
Später am Abend wurde ein Feuerchen gemacht...
Teig geknetet ...
und es gab Stockbrot.
Was vom Büffet übrig blieb waren ein paar Salatreste. Der Kuchen und andere leckere Sachen - alles weg.
Als es zu dämmern anfing erklang orientalische Musik und unsere Flüchtlingsgastgeber begannen zu tanzen.
Leider fing es dann leicht an zu tröpfeln. Als das Tröpfeln mehr wurde, bin ich aufgebrochen. Nach Hause, zum Reporterhund, der geduldig zuhause wartete, weil er nicht mit durfte. Solche Feste mag ich.
Irgendwann, nachdem die Wohnkontainer für die Flüchtlinge auf dem Gelände bei der IGP längst aufgestellt waren, tauchten diese Schrottkontainer auf dem Parkplatz am Kombibad auf und nun stehen die da und gammeln. Insgesamt stehen da noch 13 Kontainer, nur einer davon ist neu, alle anderen machen den äußeren Eindruck von Schrott oder Gefängniskontainern. So sieht das da aus, Blick Richtung Paffrath:
8 Stück, nur der Vordere ist neu.
In den Farbigen stehen die Türen zur Besichtigung offen. Das sind alles Sanitärkontainer. Die sehen innen so aus:
Der Reporterhund und seine Kumpel finden die toll. Sie riechen interessant.
Auf der gegenüberliegenden Seite:
6 Stück, die hinteren 4 Stück vergittert.
Soll da mal jemand drin wohnen?
Oder braucht man Knastzellen?
Wär ja schon, wenn die irgendwann da auch wieder verschwinden würden, denn dekorativ ist anders.
Der Ölberg ist ein Hügel zwischen den Straßen "Am Zuckerberg" und "Dellbrücker Straße" in Paffrath.
Unterhalb des Ölbergs stand früher ein kleiner, düsterer Fichtenwald. Die Fichten wurden vor einigen Jahren gefällt und es sollte dort gebaut werden, aber da tut sich nichts. Die Natur wildert eifach so vor sich hin und lässt in jedem Jahr eine farbenprächtige kleine Wiese wachsen. Schaut, welche Farbenpracht dort gerade jetzt "mitten in der Stadt" zu finden ist. Es folgt eine Bilderschwemme. Anlicken und vergrößern lohnt sich.