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Sonntag, 30. Oktober 2016

Drachen in der Bücherei in Paffrath

Am Freitagnachmittag hatte die Bücherei Besuch von Herrn Philipp Schepmann, u.a. bekannt als Sprecher von Hörbüchern. Er las aus dem Buch "Der kleine Drache Kokosnuss" von Ingo Siegner, bekannt durch KIKA im ZDF . Eingeladen waren Kinder ab 4 Jahren.

Die räumliche Kapazität der Kinderbücherei kam mit 35 Anmeldungen fast an ihre Grenzen. Die Lesung war gut besucht und es gab kaum noch Platz für die Nachzügler, die es nicht pünktlich geschafft hatten.



Donnerstag, 6. Oktober 2016

Drachen in der Kinderbücherei

Demnächst gibt es wieder Veranstaltungen in der Kinderbücherei der Öffentlichen Bücherei Paffrath. An beiden Tagen geht es um Drachen. Alle Details können den abgebildeten Plakaten entnommen werden.

Am 28.10. um 15 Uhr gibts eine Lesung aus einem Kinderbuch:


Am 02.11. um 15 Uhr gibts ein Puppenspiel


Sonntag, 21. Februar 2016

Aufbruch und Nachtwache ...

... hieß eine Veranstaltung, die ich zusammen mit Freunden am 20.2. in Köln Lindenthal besucht habe. Der Untertitel lautete "Text und Klänge zum Winterausgang, mit Gerd Pohl". Zwei Abende, an denen Gerd Pohl Texte von diversen Autoren gelesen hat, habe ich im vergangenen Jahr schon besucht und war jedes mal begeistert. An diesem Abend sollten die Texte nun mit verschiedenen Klanginstrumenten untermalt oder ergänzt werden. Ich konnte mir nicht wirklich vorstellen, wie er das machen wollte. Denn ein einzelner Mensch kann entweder lesen oder Instrumente spielen, aber beides doch eher nicht, oder? So war ich also sehr gespannt, was mich erwartete.

Der Raum war die Dietrich-Bonhöfer-Kirche. Kirchen haben immer eine besondere Akustik. So fanden wir bei der Ankuft die Instrumente vor dem Altar aufgebaut. So viele und so große Klanginstrumente hatte ich nicht erwartet. Am liebsten hätte ich gleich alle ausprobiert, aber außer einem zaghaften Klopfen mit den Fingerknöcheln wurde mich nichts erlaubt.

Samstag, 23. Januar 2016

Bücherei Paffrath - Tag der offenen Tür

Seit einem Jahr betreibt die Bücherei Paffrath im Untergeschoss eine Kinderbücherei. Das ist ein Grund, ein bisschen zu feiern. Das Ehepaar Klepsch hat mit viel Engagement interessante Programmpunkte für die Kinder geboten. Es gab eine Bücherralley zum Thema "Star Wars", Puppentheater, Vorlesungen und Basteln. Ich selbst war einer dieser Vorleser und durfte gemeinsam mit Kuddel Knuddelbär aus seinem Buch erzählen. Das Angebot verbilligter Mitgliedsausweise für Neukunden der Bücherei hatte anscheinend doch viele Erwachsene in die Bücherei gelockt. Denn als ich gegen 10 Uhr vormittags ankam, stand eine dicke Traube Erwachsener am Ausgabetresen.

Bevor Frank Reusch seine Puppen tanzen ließ, hatte aber Herr Michael Reuther, der Geschäftsstellenleiter der VR Bank in Paffrath, das Wort und begrüßte die anwesenden Gäste.

Michael Reuther, VR-Bank und Anke Klepsch
An dieser Stelle möchte ich gerne erklären, dass die Bücherei Paffrath
  • zwar Räume in der Integrierten Gesamtschule Paffrath nutzt, aber kein Teil der Schule ist.
  • zwar die gleichen Mitgliedsausweise wie die Forumsbücherei in der Innenstadt benutzt, die auch in beiden Büchereien Gültigkeit haben, aber kein Teil der Städtischen Büchereien ist. 
  • sich ausschließlich selbst finanziert, keine Födergelder der Stadt bekommt sondern lediglich von der VR Bank finanziell unterstützt wird.
  • eine wichtige soziale Einrichtung für die Stadtteile Paffrath und Hand ist, die man sich nicht mehr wegdenken mag.
So gab es einen neuen grünen Drachensitz, der die Kinder begeisterte, denn der Drache wurde ziemlich strapaziert. Angestellte der VR-Bank haben Waffeln gebacken. Der Erlös von 50 ct pro Stück  kommt der Kinderbücherei zugute.

Die freundliche Waffelbäckerin.

Dann begann das Puppenspiel. Die Puppen hatten die Kinder voll im Griff. Sie waren gebeten sorden sofort laut loszuschreien, wenn sie das rothaarige Monster erblicken, das immer wieder irgendwo auftaucht und schrien entsprechend wild durcheinander. Die Puppen versuchten, Seifenblasen zu machen, verschütteten dabei aber die Seifenflüssigkeit und versuchten, die Schweinerei mit einem Staubsauger zu entfernen, den sie dem Hausmeister geklaut hatten. Das holte natürlich die Polizei auf den Plan, die aber dann dem Hausmeister erklären musste, womit man sich die Zähne putzt. Der Hausmeister hatte zwar Ahnung von Kettensägen und Staubsaugern, aber nicht von Zahnbürsten. Die Kinder fanden es toll und waren begeistert bei der Sache.



Details zum Puppentheater beschreibt Kuddel Knuddelbär in seinem Blog. Dort gibts auch noch mehr Fotos vom Puppenspiel und ein kleines Video.

Danach waren Kuddel und ich an der Reihe. Ob davon jemand Fotos gemacht hat, weiß ich nicht, ich hab jedenfalls keine. Obwohl die Kinder für die Kuddelgeschichte noch etwas zu klein waren und sie zum Teil auch noch die Puppen im Kopf hatten, gab es doch einige, die aufmerksam zuhörten, was ich von der Bäreninsel erzählte.

Als nächstes stand Frau Doris Trampnau auf dem Programm mit einer weiteren Bärengeschichte. Aber noch eine Bärengeschichte? Das fand sie nicht so prickelnd und las kurzerhand die Geschichte vom "Von-allem-etwas-Baum" vor, einem Baum, der keine Früchte trägt und deshalb traurig ist. Aber die Tiere des Waldes und ein Rabe machen dem Baum dann klar, dass auch Bäume ohne Früchte wichtig sind. Hat mir sehr gut gefallen, diese Geschichte. Auch hiervon gibts noch ein paar mehr Fotos bei Kuddel Knuddelbär.

Frau Trampnau liest aus einem ihrer Bücher.
Die Bücherei Paffrath war gut besucht und in der Kinderbücherei bildeten sich immer wieder Grüppchen, die in Büchern schmökerten.


So vergingen drei Stunden ziemlich schnell. Ich fands schön, dass ich mit Kuddel dabei sein durfte.

Donnerstag, 26. November 2015

Wintermärchen

So lautete der Titel einer Veranstaltung im Spiegelsaal des Bergischen Löwen am 25. November, abends. Gerd J. Pohl, Puppenspieler und genialer Vorleser, bestritt das anderthalbstündige Programm, ohne Pause.

Ich war früh genug dort und hatte Zeit, mir den Spiegelsaal genauer anzusehen. Bei einer früheren Edgar-Allan-Poe-Lesung war der Raum dunkler und ich hab nicht erkennen können, warum der Raum "Spiegelsaal" heißt. Heute hab ich die Spiegel gefunden: Alle unter der Decke. Die Gestaltung der Wände geben dem Raum bei Licht einen warmen, rötlichen Schimmer.




Gerd J. Pohl kann mit seiner Stimme Atmosphäre schaffen. Mal laut mal leise, mal gefährlich flüsternd, mal drohend die Stimme erhebend, trägt er seine Geschichten vor. Ihm bei seinen Vorträgen zuzusehen, ist nicht langweilig.

War da was? Wenn ja, hab ich es nicht mitbekommen.







 Wenn man aber die Augen schließt, kommen sie alle, die Geister und Gestalten, die er ruft.
  • Der Kellner, der für ein Kind eine Murmelkuhle ins Parkett klopft und seinen Job verliert.
  • Das arme Mädchen mit den Schwefelhölzern.
  • Die Schneegespenster und der alte Priester, der seine Sünden erkennen muss.
  • Die rauhen Kerle in der Kneipe in Chicago, die sich solch gemeine Weihnachtsgeschenke ausgedacht haben. 
  • Der tanzende Räuber Horrificus.
  • Und der kleine Geist eines Mädchens im Fichtenhof in Herkenrath.
Der Applaus holte mich immer wieder in die Realität zurück. Die Zeit verging wie im Fluge. Die Veranstaltung war gut besucht. Danke an Gerd J. Pohl für einen gelungenen Mittwochabend.



Samstag, 25. April 2015

Na Sowa(s)! Schon wieder eine Lesung!

Am 23.4.2015 hatte Reiner M. Sowa wieder eine Lesung aus seinem neusten Buch "Ein Bestatter auf der Flucht". Diesmal an einem ungewöhnlichen Ort: In der Tierarztpraxis von Frau Dr. Bettina Reuter, am Langemarkweg. Aber trotzdem auch wieder mit Bezug zum Bestattungswesen: Lea Schenker, die hier in Bergisch Gladbach vor ca. 3 Jahren ein Tierbestattungsunternehmen eröffnet hat, war auch anwesend.

Das großzügige Wartezimmer der Tierarzpraxis bot Platz für etliche Gäste - ich hab nicht gezählt - und war ausgebucht.

Frau Dr. Reuter begrüßt die Gäste.

Nebenan, hinterm Empfangstresen, quietschte Mia, ihre Hündin.

Freitag, 20. Juni 2014

Autorenlesung im "Kaisersch Baach"

Am 19.6.14 fand eine weitere Lesung statt, bei der Reiner M. Sowa sein Buch "Ein Bestatter auf der Flucht" vorstellte. Was mich an dieser Lesung interessierte - ich war ja schon einmal dabei, als die Premierenlesung bei Pütz-Roth stattfand - war die Örtlichkeit. Das Restaurant Kaisersch Baach. Ein altes Haus, an dem ich jahrelang immer wieder mal vorbeigefahren bin, immer wieder mal dort rein wollte, es aber nie geschafft habe. Darum war ich gestern Abend wieder dabei und kam in den Genuss einer sehr lustigen Veranstaltung. Die Wirte Olli und Matthes hatten den Biergarten mit der nötigen Technik versehen und alle Gäste konnten trotz aufkommendem, leichten Regen im Trockenen sitzen.


Mittwoch, 30. April 2014

Premierenlesung: Ein Bestatter auf der Flucht

Gestern, am 29.4.2014, wurde die offizielle Veröffentlichung des 5. Bestatterkrimis von Reiner M. Sowa gefeiert. Der Autor und das Bestattungshaus Pütz Roth hatten zur Lesung eingeladen und 200 Gäste kamen. Ich hatte Glück, dass meine Freundin Marion sich bereit erklärte mitzugehen, denn bei Abendveranstaltungen habe ich immer das Problem, dass ich nur noch schwerlich nach Hause komme. So waren wir beide aber mit dem Auto rechtzeitig dort und brauchten uns um den Heimweg nicht zu sorgen.