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Mittwoch, 4. September 2019

Frau Wirrkopf hatte Kultur

Lesender Japaner auf der Domplatt in Köln

Frau Wirrkopf und Kultur ist ja immer so eine Sache. Entweder mir gefällt, was ich sehe, dann kann ich drüber schreiben. Oder ich kann mit dem Angebot gar nichts anfangen, dann werden die Gedanken zynisch und ich behalte sie besser für mich.

Aber das gestern wollte ich sehen. Und ich wollte auch mal einer Vernissage beiwohnen, das hatte ich im Leben auch noch nicht.

Gestern war nun abends die Vernissage für die Ausstellung "Milde Narkose - Faszination des Lesens", die heute beginnt und bis zum 2.10. dauert.

Donnerstag, 1. März 2018

Frau Wirrkopf in der Oper! Oohgoddogott!

Warum mach ich denn so was?

Auf Wunsch Empfehlung eines einzelnen Herrn war ich in Don Giovanni. Das ist in sofern etwas Besonderes, dass es die erste Oper in Bergisch Gladbach, die erste Oper in unserem Bergischen Löwen ist, unter der musikalischen Leitung von Roman Salyutov mit dem Bergischen Synphonieorchester. Also eigentlich eine Bergische Oper.

"Du verpasst was," sagte der Herr und ich ließ mich überred überzeugen. Am Donnerstag Abend war Generalprobe und ich war da. Um 17:40 Uhr. Beginn 18 Uhr, hieß es. Um 18:20 Uhr dachte ich: "Es ist wie beim Arzt: du hast einen Termin und dann musst du warten." Um 18:30 Uhr ging aber dann das Licht endlich aus und es begann.

Freitag, 30. Juni 2017

Der verwunschene Zaubergarten


Ich war auf dem Rückweg von der Bergischen Landpartie, wollte gerade durch das Tor gehen und sehe plötzlich diesen Hinweis.


Donnerstag, 25. Mai 2017

Dem kleinen Hasen die Welt erklären

Das ist der Titel einer kleinen Ausstellung, die ich bei meinem Besuch im Theas-Theater sehen konnte. Insgesamt 11 Kunstwerke von Christl Reiffers-Hille werden gezeigt. Meine Fotos werden den Arbeiten sicherlich nicht wirklich gerecht, weil ich bei künstlichem Licht teilweise auch den Blitz einsetzen musste und nicht alle Fotos sind gut geworden.

Auf dem Info-Flyer findet sich zur Ausstellung folgender Text:
Wenn ein Förster mit reichem Innenleben auf einen Vogel mit Fahrschule trifft oder eine grüne Venus eine Rakete steigen lässt, dann könnte das erklärungsbedürftig sein, zumindest für einen kleinen Hasen. Das zentrale Thema ist fast immer die Figur. So ist das ganz eigene Bildgeschehen geprägt von Figurinen und Mischwesen. Farbige Malerei und grafische Elemente kontrastieren und ergänzen sich, Abstraktes und Abbildendes stehen nebeneinander. 





Wer sich die Werke ansehen mag, muss ins Theas-Theater gehen, denn die Öffnung der Ausstellung ist jeweils vor den Vorstellungen im Theater. Oder nach Vereinbarung. Alle Infos und Spielplan unter www.theas.de.

Samstag, 5. November 2016

Für mich eine Premiere: Faust, das Puppenspiel

Ich alte Kulturbanausin kannte bisher nichts von Faust. Weder den von Goethe, noch sonst was. Seit gestern Abend kenne ich nun das Puppenspiel von Gerd Pohl:

Faust, Geschichte einer Höllenfahrt.

Dieses Puppenspiel hat nichts zu tun mit dem Werk von Goethe. Es entspricht eher einer Vorstellung, die im 18. und 19. Jahrundert auf Jahrmärkten präsentiert wurde.

Ich zitiere aus dem Programmflyer von Gerd Pohl, der für jeden Zuschauer bereitlag:
Mit unserer Fassung des Faust Puppenspiels lehnen wir uns an den Handlungsstrang des Bonner Germanisten Karl Simrock von 1846 und den des Ulmer Marionettentheaters an, jedoch geben wir die alte Geschichte in unseren eigenen Worten wieder. Wir erlauben uns, recht frei mit dem überlieferten Figurenensemble umzugenen, gänzlich auf Versdichtung zu verzichten, ohne dabei den volkstümlichen Charakter zu verletzen.
Wer nun denkt, das sei langweilig, der irrt. Als Gerd Pohl die Pause ankündigte, waren wir erstaunt, dass schon 45 Minuten vergangen waren. Die Handlung kurz zusammengefasst:

Dr. Johannes Faust macht einen Handel mit Mephistopheles: Mephistopheles soll ihm 24 Jahre dienen. Faust bekommt seine Jugendkraft zurück und darf die Herzogin von Parma verführen. Nach 24 Jahren muss Faust mit Mephistopheles in die Unterwelt steigen. Aber der Teufel ist ein listiges Eichhörnchen: Aus den 24 Jahren macht er 12 und Leichen gibts auch gratis dazu.

Und von mir gibts jetzt gratis ein paar Fotos aus dem Puppenspiel (nicht alle sind mir scharf gelungen):

Charon, Fährmann über den Styx

Donnerstag, 3. November 2016

Der Drache Wütebrecht ...

... besuchte die Bücherei Paffrath und brachte vor lauter Wut alles durcheinander. Nein! Alles Quatsch. Wütebrecht ist ein kleiner Drache der überhaupt keinen Bock drauf hat, furchterregend zu sein. Ausgerechnet an seinem Geburtstag stellt ein Riesendrache ihm die Aufgabe, einen Ritter zu erlegen und eine Prinzessin zu fangen, SONST.... Ja, was sonst? Wütebrecht will auswandern. Aber das Schicksal schickt ihm innerhalb weniger Stunden eine Prinzessin und einen Ritter vorbei. Gemeinsam mit dem Spaßvogel und der Prinzessin erledigen sie den Ritter. Als der gelbe Riesendrache kontrollieren kommt, erschreckt er sich sehr, wie schnell Wütebrecht seine Aufgabe erfüllt hat. Wütebrecht muss wahrlich ein fürchterlicher Drache sein, von dem man sich besser nicht erwischen lässt. Hier ein paar Szenen aus dem Stück:

Christian Schweiger mit Wütebrecht

Sonntag, 30. Oktober 2016

Drachen in der Bücherei in Paffrath

Am Freitagnachmittag hatte die Bücherei Besuch von Herrn Philipp Schepmann, u.a. bekannt als Sprecher von Hörbüchern. Er las aus dem Buch "Der kleine Drache Kokosnuss" von Ingo Siegner, bekannt durch KIKA im ZDF . Eingeladen waren Kinder ab 4 Jahren.

Die räumliche Kapazität der Kinderbücherei kam mit 35 Anmeldungen fast an ihre Grenzen. Die Lesung war gut besucht und es gab kaum noch Platz für die Nachzügler, die es nicht pünktlich geschafft hatten.



Dienstag, 5. April 2016

Frank Timpe? Wer ist Frank Timpe?

"Der Künstler der hier gerade die Ausstellung macht. Kommt gleich. Wirst du sofort erkennen, wenn er reinkommt, dass er der Künstler ist."

Das war die Ansage heute, im Kulturhaus Zanders, wo ich einen Termin hatte. Wir wollten versuchen, alte Gemälde abzulichten. Da musste ich aber mit meinem "kleinen Besteck" die Segel streichen. Bilder hinter Glas kriegt mein "kleines Scheißerle" nicht hin, ohne das Spiegelungen drin sind. Irgendwas spiegelt sich immer und wenn es der Lichtschalter ist. War ein Versuch. Versuch macht kluch. Lassen wir das.

Aber dann war da diese Ausstellung! Das sind ja alles Metallspäne! Wie geil ist das denn? So etwas begeistert mich und ich fing an herumzulaufen und zu gucken.

Und dann kam er, der Künstler. Wir schauten uns an und wussten: Wir haben uns schon mal gesehen. Aber wo? In der Stadt, einfach so? Nein da war noch was anderes. Dann haben wir erzählt und es fiel uns wie Schuppen aus den Haaren: Im Peter Landwehr Heim. Als wir jeder unsere Mutter besuchten. Seine Mutter liebt BamBam. BamBam wiederum kannte Benji, den Hund seiner Mutter als dieser noch lebte und seine Mutter noch nicht im Heim war. Und dann war des Erzählens kein Ende mehr. Roten Sekt haben wir auch noch aufgemacht. So eine nette Begegnung. Die Welt ist klein.

Aber die Bilder muss ich euch zeigen. Die Ausstellung läuft noch bis zum 10. April. Also nicht mehr so lange. Wer sich das ansehen möchte, muss sich beeilen.

Der Prospekt hat im Rucksack etwas gelitten.

Dresden

Charly Chaplin

Charlys Augen

Charlys Stirnlocken

Che Guevara

Ches Bart

Mutter Teresa

Mutter Teresas Mundwinkel

Aber es gibt auch Motive aus der Natur, wie diese Eisbären.

Mehr zeig ich euch nicht. Ein bisschen neugierig sollt ihr schon noch bleiben, damit ihr gucken geht. Ein Ansicht von Köln gibts auch und Skulpturen. Der Künstler ist da und erzählt euch gerne, wie er diese Bilder gemacht hat.

Sonntag, 21. Februar 2016

Aufbruch und Nachtwache ...

... hieß eine Veranstaltung, die ich zusammen mit Freunden am 20.2. in Köln Lindenthal besucht habe. Der Untertitel lautete "Text und Klänge zum Winterausgang, mit Gerd Pohl". Zwei Abende, an denen Gerd Pohl Texte von diversen Autoren gelesen hat, habe ich im vergangenen Jahr schon besucht und war jedes mal begeistert. An diesem Abend sollten die Texte nun mit verschiedenen Klanginstrumenten untermalt oder ergänzt werden. Ich konnte mir nicht wirklich vorstellen, wie er das machen wollte. Denn ein einzelner Mensch kann entweder lesen oder Instrumente spielen, aber beides doch eher nicht, oder? So war ich also sehr gespannt, was mich erwartete.

Der Raum war die Dietrich-Bonhöfer-Kirche. Kirchen haben immer eine besondere Akustik. So fanden wir bei der Ankuft die Instrumente vor dem Altar aufgebaut. So viele und so große Klanginstrumente hatte ich nicht erwartet. Am liebsten hätte ich gleich alle ausprobiert, aber außer einem zaghaften Klopfen mit den Fingerknöcheln wurde mich nichts erlaubt.

Samstag, 23. Januar 2016

Bücherei Paffrath - Tag der offenen Tür

Seit einem Jahr betreibt die Bücherei Paffrath im Untergeschoss eine Kinderbücherei. Das ist ein Grund, ein bisschen zu feiern. Das Ehepaar Klepsch hat mit viel Engagement interessante Programmpunkte für die Kinder geboten. Es gab eine Bücherralley zum Thema "Star Wars", Puppentheater, Vorlesungen und Basteln. Ich selbst war einer dieser Vorleser und durfte gemeinsam mit Kuddel Knuddelbär aus seinem Buch erzählen. Das Angebot verbilligter Mitgliedsausweise für Neukunden der Bücherei hatte anscheinend doch viele Erwachsene in die Bücherei gelockt. Denn als ich gegen 10 Uhr vormittags ankam, stand eine dicke Traube Erwachsener am Ausgabetresen.

Bevor Frank Reusch seine Puppen tanzen ließ, hatte aber Herr Michael Reuther, der Geschäftsstellenleiter der VR Bank in Paffrath, das Wort und begrüßte die anwesenden Gäste.

Michael Reuther, VR-Bank und Anke Klepsch
An dieser Stelle möchte ich gerne erklären, dass die Bücherei Paffrath
  • zwar Räume in der Integrierten Gesamtschule Paffrath nutzt, aber kein Teil der Schule ist.
  • zwar die gleichen Mitgliedsausweise wie die Forumsbücherei in der Innenstadt benutzt, die auch in beiden Büchereien Gültigkeit haben, aber kein Teil der Städtischen Büchereien ist. 
  • sich ausschließlich selbst finanziert, keine Födergelder der Stadt bekommt sondern lediglich von der VR Bank finanziell unterstützt wird.
  • eine wichtige soziale Einrichtung für die Stadtteile Paffrath und Hand ist, die man sich nicht mehr wegdenken mag.
So gab es einen neuen grünen Drachensitz, der die Kinder begeisterte, denn der Drache wurde ziemlich strapaziert. Angestellte der VR-Bank haben Waffeln gebacken. Der Erlös von 50 ct pro Stück  kommt der Kinderbücherei zugute.

Die freundliche Waffelbäckerin.

Dann begann das Puppenspiel. Die Puppen hatten die Kinder voll im Griff. Sie waren gebeten sorden sofort laut loszuschreien, wenn sie das rothaarige Monster erblicken, das immer wieder irgendwo auftaucht und schrien entsprechend wild durcheinander. Die Puppen versuchten, Seifenblasen zu machen, verschütteten dabei aber die Seifenflüssigkeit und versuchten, die Schweinerei mit einem Staubsauger zu entfernen, den sie dem Hausmeister geklaut hatten. Das holte natürlich die Polizei auf den Plan, die aber dann dem Hausmeister erklären musste, womit man sich die Zähne putzt. Der Hausmeister hatte zwar Ahnung von Kettensägen und Staubsaugern, aber nicht von Zahnbürsten. Die Kinder fanden es toll und waren begeistert bei der Sache.



Details zum Puppentheater beschreibt Kuddel Knuddelbär in seinem Blog. Dort gibts auch noch mehr Fotos vom Puppenspiel und ein kleines Video.

Danach waren Kuddel und ich an der Reihe. Ob davon jemand Fotos gemacht hat, weiß ich nicht, ich hab jedenfalls keine. Obwohl die Kinder für die Kuddelgeschichte noch etwas zu klein waren und sie zum Teil auch noch die Puppen im Kopf hatten, gab es doch einige, die aufmerksam zuhörten, was ich von der Bäreninsel erzählte.

Als nächstes stand Frau Doris Trampnau auf dem Programm mit einer weiteren Bärengeschichte. Aber noch eine Bärengeschichte? Das fand sie nicht so prickelnd und las kurzerhand die Geschichte vom "Von-allem-etwas-Baum" vor, einem Baum, der keine Früchte trägt und deshalb traurig ist. Aber die Tiere des Waldes und ein Rabe machen dem Baum dann klar, dass auch Bäume ohne Früchte wichtig sind. Hat mir sehr gut gefallen, diese Geschichte. Auch hiervon gibts noch ein paar mehr Fotos bei Kuddel Knuddelbär.

Frau Trampnau liest aus einem ihrer Bücher.
Die Bücherei Paffrath war gut besucht und in der Kinderbücherei bildeten sich immer wieder Grüppchen, die in Büchern schmökerten.


So vergingen drei Stunden ziemlich schnell. Ich fands schön, dass ich mit Kuddel dabei sein durfte.

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Eine alte Tradition in GL: Die Turmbläser

Eigentlich wollte ich zeigen, wie leer und tot Bergisch Gladbach an Feiertagen ist. Jedenfalls war das der Grund, warum ich mit Hund und Kamera kurz vor 17 Uhr in die Stadt gefahren bin. Wider Erwarten war ziemlich viel los. Und dann fiel es mir wie Schuppen aus den Haaren: Die Turmbläser!

Immer am Heiligabend um 17 Uhr spielen "die Turmbläser" auf dem Türmchen des Rathauses Weihnachtslieder. Das Ereignis ist immer sehr gut besucht. Die Leute bringen ihren Glühwein mit und der ganze Marktplatz ist voller Zuhörer. In diesem Jahr hab ich sie zum ersten Mal gehört.









Eine kleine Kostprobe:

Wie tot und leer die Stadt an Feiertagen ist, müssen wir dann ein anderes Mal zeigen.

Donnerstag, 26. November 2015

Wintermärchen

So lautete der Titel einer Veranstaltung im Spiegelsaal des Bergischen Löwen am 25. November, abends. Gerd J. Pohl, Puppenspieler und genialer Vorleser, bestritt das anderthalbstündige Programm, ohne Pause.

Ich war früh genug dort und hatte Zeit, mir den Spiegelsaal genauer anzusehen. Bei einer früheren Edgar-Allan-Poe-Lesung war der Raum dunkler und ich hab nicht erkennen können, warum der Raum "Spiegelsaal" heißt. Heute hab ich die Spiegel gefunden: Alle unter der Decke. Die Gestaltung der Wände geben dem Raum bei Licht einen warmen, rötlichen Schimmer.




Gerd J. Pohl kann mit seiner Stimme Atmosphäre schaffen. Mal laut mal leise, mal gefährlich flüsternd, mal drohend die Stimme erhebend, trägt er seine Geschichten vor. Ihm bei seinen Vorträgen zuzusehen, ist nicht langweilig.

War da was? Wenn ja, hab ich es nicht mitbekommen.







 Wenn man aber die Augen schließt, kommen sie alle, die Geister und Gestalten, die er ruft.
  • Der Kellner, der für ein Kind eine Murmelkuhle ins Parkett klopft und seinen Job verliert.
  • Das arme Mädchen mit den Schwefelhölzern.
  • Die Schneegespenster und der alte Priester, der seine Sünden erkennen muss.
  • Die rauhen Kerle in der Kneipe in Chicago, die sich solch gemeine Weihnachtsgeschenke ausgedacht haben. 
  • Der tanzende Räuber Horrificus.
  • Und der kleine Geist eines Mädchens im Fichtenhof in Herkenrath.
Der Applaus holte mich immer wieder in die Realität zurück. Die Zeit verging wie im Fluge. Die Veranstaltung war gut besucht. Danke an Gerd J. Pohl für einen gelungenen Mittwochabend.



Sonntag, 28. Juni 2015

Der Hängeschnurbaum und ein Papierjubiläum

Im Rahmen des Jubiläums "625 Jahre Papier in Deutschland", der bundesweit am 27.6.2015 mit einem "Tag der offenen Tür" gefeiert wurde, fand im Kulturhaus Zanders eine Vernissage statt. In den Räumen des Kulturhauses gab es viel Informtion und einen Vortrag zum Thema Papier. Papier hat eine natürliche Verbindung zu Holz und das aktuelle Kunstwerk aus Holz in der Stadt ist der Hängeschnurbaum, der darauf wartet, endlich aufgestellt zu werden.

Derzeit liegt er noch draußen im Park des Kulturhauses, vorbereitet für die Montage an seinem zukünftigen Standort. Die Wiese hatte man dem Gestalter des Baumes, Herrn Georg Becker, zur Verfügung gestellt für eine Installation seiner Kunstwerke, die er aus den abgeschnittenen Ästen des Baumes gestaltet hat.

Auf einem Ständer im Garten konnte man das Gedicht über den Baum des Lebens lesen. Sehr passend zu diesem Anlass.

(Klick auf die Fotos vergrößert und öffnet eine Galerie)


Samstag, 25. April 2015

Na Sowa(s)! Schon wieder eine Lesung!

Am 23.4.2015 hatte Reiner M. Sowa wieder eine Lesung aus seinem neusten Buch "Ein Bestatter auf der Flucht". Diesmal an einem ungewöhnlichen Ort: In der Tierarztpraxis von Frau Dr. Bettina Reuter, am Langemarkweg. Aber trotzdem auch wieder mit Bezug zum Bestattungswesen: Lea Schenker, die hier in Bergisch Gladbach vor ca. 3 Jahren ein Tierbestattungsunternehmen eröffnet hat, war auch anwesend.

Das großzügige Wartezimmer der Tierarzpraxis bot Platz für etliche Gäste - ich hab nicht gezählt - und war ausgebucht.

Frau Dr. Reuter begrüßt die Gäste.

Nebenan, hinterm Empfangstresen, quietschte Mia, ihre Hündin.

Sonntag, 14. September 2014

Stadt und Kulturfest

Eigentlich meide ich ja solche Veranstaltungen in der Stadt. Für mich ist das zu voll, zu eng und ich muss aufpassen, dass ich dort keine Panik bekommen.  Eigentlich ist es ja auch nur ein offener Sonntag, wie schon an anderer Stelle bemeckert wurde. Ganz Unrecht hat der Herr ja nicht, aber wer meckert sollte auch Anregungen haben und eine Veranstaltung vorher schon kaputt zu meckern, finde ich dann auch nicht so ganz fair. Die Teilnehmer geben sich schließlich alle erdenkliche Mühe und tun, was in ihrer Macht steht.

Ich wollte aber einen speziellen Stand aufsuchen und zwar den von Jörg Wesolowski, einem Uhrmacher aus unserer schönen Stadt. Als ich auf den Bus wartete, kam ein netter Nachbar und hat mich mitgenommen bis zum Markt. Meine Runde begann also dort und ich ging als erstes Richtung Gasthaus Paas, also um den Bergischen Löwen herum.

Die Feuerwehr war dort mit verschiedenen Autos, auch einem ganz alten.




Der "Zwerg" vorne am Auto löcherte den Feuerwehrmann
und fragte ihn zur Technik aus.






Gegenüber der Feuerwehr: Ein begehbares Stück Darm am Stand der AOK.

Nein, sie hat kein Problem mit dem Indernet. ;)

Blick zurück, Richtung Markt.
Es sieht voll aus, war es aber nicht.

Rund um den Bergischen Löwen waren die Stände der Vereine. Es war alles auffallend locker aufgebaut, mit viel Platz dazwischen. Wie ich erfuhr, war der "Junge Unternehmer Club" der Veranstaltung ferngeblieben. Da gibt es wohl Zwistigkeiten mit der Stadt. So fehlten viele Handwerksbetriebe. Besucher gab es um die Mittagszeit noch nicht so viele. Ich musste ca. 2 Stunden später noch einmal hin, was abgeben, da war es überall voll und ich war froh, dass ich sofort wieder verschwinden konnte.








In der Fußgängerzone oder dem Forumpark möchte ich ja nicht von Dingen auf Rädern gescheucht werden. Im Forumpark kam eine Grupp mit diesen Vehikeln. Ich glaube, stehen zu bleiben ist damit nicht wirklich einfach. Darum scheuchten sie klingelnd alles beiseite und eine Frau gab "großzügig" praktische Verhaltensanweisungen für die Fußgänger. Aber ich denke, man sollte es können, ohne Fußgänger zu nerven.



Um den Brunnen herum die "Fressmeile".

Die Fußgängerzone. Auch hier war die Anzahl der Stände spärlich.


Und dann fand ich endlich den Stand, wegen dem ich überhaupt in die Stadt gefahren war: Der Uhrmacher Jörg Wesolowski. Ich hatte eine falsche Vorstellung von dem, was er macht. Mir schwirrte was von Uhrenmuseum durch den Kopf. Aber er hat eine Uhrmacherwerkstadt und eine Ausstellung der Markenuhren, die er vertreibt. Und das sind echte Schmuckstücke. Nicht ganz billig, aber alles Handarbeit und ihr Geld wert.

"my BIRDy" stellt diese hübschen Modelle her. Sie können über eine SD-Speicherkarte mit Musik und "Vogelrufzeit" programmiert werden, denn es sind moderne Kuckucksuhren.



Romba Design baut ebenfalls Kuckucksuhren. Alles Handarbeit. Vom Gehäuse bis zur Bemahlung. Auch die Schnitzereien sind handgefertigt. Ich könnte mich verlieben in diese Modelle, könnte mich aber nicht entscheiden, wenn ich mir eine aussuchen dürfte. Man weiß nicht, welche schöner ist.





Der ganz moderne Geschmack wird aber auch bedient.


Wir haben noch viel erzählt. Herr Wesolowski wird umziehen mit der Werkstatt. Und zwar in das Gebäude der ehemaligen Waldschänke in Gronau, Grüner Weg. Dort wird er eine Werkstatt einrichten und einen Ausstellungsraum, den man aber auch anderweitig nutzen können wird. Er hat Pläne, die er aber lieber zu gegebener Zeit selbst verraten soll. Da möchte ich dann auch gerne mal mit der Kamera rein und Fotos machen. Eine Uhrmacherwerkstatt würde Motive der ganz anderen Art bieten.

Danach wollte ich eigentlich nach Hause fahren, aber der ÖPNV meinte ich sollte lieber noch eine halbe Stunde rumlaufen. So war ich noch bei Thalia und hab mir Räucherstäbchen gekauft, Eukalyptus und Zitronengras. Drei Kugeln Eis hab ich auch noch geschafft, bis der Bus abfuhr.


Edit sagt: Ich hab bei der Bildbearbeitung eine falsche Komprimierung eingestellt. In der Vergrößerung sind die Bilder darum scheußlich. Aber alle neu zu bearbeiten fehlte mir heute die Motivation.